Praxis Diers

Praxis für Trauma-, Paar- und Familientherapie sowie traumasensible Supervision

e-Mail: praxis@diers.at
Tel.: 0421/49953969

traumasensible Supervision

Den Kern im Blick, den Menschen im Herzen.

Wer mit Menschen arbeitet, gibt viel von sich selbst. Ob in der Therapie, in der Beratung oder in der Pädagogik – wir sind in der Begegnung unser wichtigstes Werkzeug. Und genau deshalb brauchen wir einen Ort, an dem wir dieses Werkzeug pflegen und selbst sicher gehalten werden.

Warum biete ich Supervision an

Für mich ist Supervision ein Raum für echte Begegnung. Ich mache diese Arbeit, weil mich Lebenswege zutiefst interessieren und ich weiß, wie fordernd soziale Berufe sein können.

Ich habe fast 20 Jahre in der ambulanten Jugendhilfe gearbeitet – in der Familienhilfe, im Jugendamt, in der Beratungsstelle und im klinischen Setting. Ich kenne die Momente, in denen das System hakt, und die Schwere, die manche Schicksale hinterlassen können. Ich bin Supervisorin geworden, um Ihnen in diesen Momenten zur Seite zu stehen – mit allem, was ich an Erfahrung und Mitgefühl einbringen kann. 

Wie ich arbeite: ich bin mit jeder Faser dabei

Wenn wir zusammenarbeiten, bin ich ganz präsent. Ich höre nicht nur Ihre Worte, sondern ich nehme wahr, was im Raum schwingt. Oft sind es die leisen Gefühle oder die ungesagten Dynamiken, die den Kern einer Situation ausmachen.

  • Ich bin an Ihrer Seite: Wir erforschen gemeinsam, was gerade los ist. Ich nutze meine Wahrnehmung, um Ihnen zurückzugeben, was ich spüre. Oft wird dadurch das Diffuse plötzlich greifbar.

  • Ich erfasse den Kern: Durch meine langjährige Erfahrung erkenne ich Dynamiken meist sehr zügig. Das hilft uns, direkt dorthin zu schauen, wo die eigentliche Bewegung liegen kann.

  • Auf Augenhöhe: Wir forschen gemeinsam. Ich frage, ich ermutige und ich helfe dabei, schwierige Situationen einzuordnen – denn vieles, was uns belastet, ist eine verständliche Reaktion auf ein sehr forderndes Arbeitsfeld. 

Trauma im Blick

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Wissen um Trauma. In helfenden Berufen begegnen uns ständig Phänomene wie Übertragung, Gegenübertragung oder eine drohende Sekundärtraumatisierung.

Ich stelle Ihnen meine „Traumabrille“ zur Verfügung, um das Gefühl zu sortieren, „dass da etwas im Busch ist“, das Sie aber noch nicht greifen können.

Besonders gerne unterstütze ich Sie dabei, die Dynamiken von Entwicklungstrauma in Ihre tägliche Arbeit zu integrieren. Wenn wir verstehen, wie frühe Prägungen das heutige Verhalten beeinflussen, verändert das unseren Blick auf die Klienten – und schützt uns selbst vor Überforderung.

Supervision kann Sie unterstützen, wenn …

  • Sie sich durch die Komplexität Ihrer Fälle überfordert oder leer fühlen.

  • Sie in der Arbeit mit einer bestimmten Person oder Familie nicht mehr weiterkommen und neue Impulse suchen.

  • Sie Ihre eigene berufliche Haltung reflektieren und sich persönlich weiterentwickeln wollen.

  • Sie lernen möchten, die Traumabrille gezielter einzusetzen, um Dynamiken besser zu verstehen.

  • Sie jemanden suchen, der Ihnen hilft, die Balance zwischen Mitgefühl und Selbstschutz zu finden.

Mein Angebot

Ich begleite Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Leitungskräfte. Ob in meinen Räumen in Bremen (Platz für bis zu 10 Personen) oder direkt bei Ihnen in der Einrichtung.

Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Erstgespräch herausfinden, ob wir gut zusammenarbeiten können. Ich freue mich darauf, Sie und Ihre Arbeit kennenzulernen.