Traumatherapie
Trauma ist ein vielschichtiges Thema, das weit über das hinausgeht, was wir uns als Schockerlebnis vorstellen. Vielleicht haben Sie in der Kindheit wiederkehrende Situationen erlebt, in denen Sie sich nicht sicher oder verbunden gefühlt haben. Das kann zu einem Entwicklungstrauma führen – ein unsichtbares Trauma, das sich als ständige Anspannung, unerklärliche Ängste oder ein Gefühl von emotionaler Taubheit zeigt.
Konkret kann das bedeuten, dass Sie sich in folgenden Situationen wiedererkennen:
- Sie sind ständig angespannt, innerlich auf der Hut oder leiden unter unerklärlichen Ängsten und Panikattacken
- Sie fühlen sich schnell überfordert, sind innerlich getrieben oder emotional wie abgeschnitten.
- Körperliche Beschwerden wie chronische Kopf- oder Rückenschmerzen haben keine organische Ursache.
- In bestimmten Situationen erstarren Sie innerlich und können nicht handeln.
- Wiederkehrende belastende Erinnerungen oder Alpträume beeinträchtigen Ihren Alltag.
- Es fällt Ihnen schwer, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen oder sich in ihnen sicher zu fühlen.
In der Traumatherapie geht es nicht darum, die Vergangenheit bis ins letzte Detail aufzuwühlen, sondern darum, die Spuren des Traumas zu verstehen, die sich in Ihrem Nervensystem und in Ihrem Körper festgesetzt haben. Mein Ansatz ist, die Arbeit mit den Emotionen und inneren Empfindungen zu verbinden. Mit Ansätzen wie NARM® (NeuroAffective Relational Model) begleite ich Sie dabei, wieder ein Gefühl von Sicherheit zu entwickeln. Wir sprechen darüber, wie sich innere Spannungen anfühlen und wo Sie diese in Ihrem Körper spüren. Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Sie Ihre inneren Stärken neu entdecken und Ihr Nervensystem langsam wieder beruhigen können. Ziel ist es, dass Sie sich wieder ganzheitlich spüren können und ein Gefühl von Selbstbestimmung zurückgewinnen.